Eine Wurzelspitzenresektion (WSR) ist ein oralchirurgischer Eingriff zur Zahnerhaltung. Sie kann sinnvoll sein, wenn an der Wurzelspitze eines Zahns eine Entzündung besteht, die trotz Wurzelkanalbehandlung (oder nach einer erneuten Wurzelkanalbehandlung) weiterbesteht. Häufig zeigt sich das als Entzündungsherd im Röntgenbild, manchmal auch durch Beschwerden wie Druckgefühl, Aufbissschmerz, Schwellung oder wiederkehrende Fistelbildung. Ziel der WSR ist es, den entzündeten Bereich zu entfernen und den Zahn möglichst langfristig zu erhalten.
In der Zahnarztpraxis Helena Brodt in Waldkraiburg erfolgt vor einer Wurzelspitzenresektion eine sorgfältige Abklärung. Wir prüfen den Zahn klinisch, beurteilen vorhandene Röntgenaufnahmen und besprechen, ob eine WSR im Vergleich zu Alternativen (z. B. Revision der Wurzelkanalbehandlung, Extraktion) medizinisch sinnvoll ist. Der Eingriff wird in der Regel unter lokaler Betäubung durchgeführt. Nach der Behandlung erhalten Sie klare Hinweise zur Nachsorge (Kühlung, Schonung, Mundhygiene) und ggf. Kontrolltermine, um den Heilungsverlauf zu begleiten. Termine zur Abklärung können Sie telefonisch während der Sprechzeiten vereinbaren; außerhalb der Sprechzeiten ist eine Anfrage per E-Mail möglich.
Diagnostik und Entscheidungsfindung
Vor einer WSR klären wir, ob der Zahn erhaltungswürdig ist und welche Behandlungsoptionen im individuellen Fall bestehen.
- Beurteilung von Entzündungsherd, Wurzelfüllung und Zahnsubstanz
- Abwägung: Revision, WSR oder andere Versorgungswege
Chirurgische Entfernung der Entzündung
Über einen kleinen Zugang am Zahnfleisch wird die Wurzelspitze gekürzt und entzündetes Gewebe entfernt. Anschließend wird der Bereich verschlossen.
- Ziel: Reduktion der Entzündung und Stabilisierung des Zahns
- Nachsorge mit Wundkontrolle und Verlaufskontrolle
Details zur Wurzelspitzenresektion
Die Wurzelspitzenresektion ist eine Möglichkeit, einen Zahn zu erhalten, wenn sich eine Entzündung im Bereich der Wurzelspitze nicht ausreichend beruhigt. Entscheidend sind eine exakte Diagnostik, ein gewebeschonendes Vorgehen und eine gute Nachsorge. In unserer Praxis in Waldkraiburg erklären wir Ihnen den Ablauf verständlich und besprechen, welche Erwartungen realistisch sind – inklusive möglicher Risiken und Alternativen.
Sorgfältige Abklärung
Beurteilung der Entzündung und der Erhaltungsprognose – auf Basis von Untersuchung und Bildgebung.
Gewebeschonendes Vorgehen
Kleiner Zugang, gezielte Entfernung entzündeter Bereiche und sorgfältiger Wundverschluss.
Nachsorge und Verlaufskontrolle
Kontrolltermine unterstützen die Heilung und helfen, den Behandlungserfolg zu beurteilen.
Was genau bedeutet Wurzelspitzenresektion?
Einfach erklärt
Bei einer Wurzelspitzenresektion wird die Spitze einer Zahnwurzel chirurgisch gekürzt und entzündetes Gewebe im Bereich der Wurzelspitze entfernt. Dadurch soll die Entzündung abklingen und der Zahn erhalten bleiben. Der Eingriff ist meist dann sinnvoll, wenn eine Entzündung nach Wurzelkanalbehandlung bestehen bleibt oder anatomische Besonderheiten eine vollständige Reinigung des Wurzelkanals erschweren.
Für wen ist die Behandlung geeignet?
Eine Wurzelspitzenresektion kommt in Betracht, wenn ein wurzelbehandelter Zahn weiterhin einen Entzündungsherd zeigt oder Beschwerden wie Aufbissschmerz, Druckgefühl oder Schwellungen auftreten. Auch bei wiederkehrender Fistelbildung oder wenn eine Revision der Wurzelkanalbehandlung nicht ausreichend möglich ist, kann eine WSR eine Option sein. In der Zahnarztpraxis Helena Brodt in Waldkraiburg prüfen wir individuell, ob der Zahn erhaltungswürdig ist und welche Alternative medizinisch sinnvoll wäre.
Vorteile der Behandlung
- Zahnerhalt trotz entzündeter Wurzelspitze
- Entfernung entzündeten Gewebes und Reduktion von Beschwerden
- Planbarer Eingriff unter lokaler Betäubung
- Kontrollierte Nachsorge zur Beurteilung des Heilungsverlaufs
Häufige Fragen zur Wurzelspitzenresektion
Der Eingriff erfolgt in der Regel unter lokaler Betäubung, sodass während der Behandlung keine Schmerzen zu erwarten sind. Danach können Schwellung oder Wundschmerz auftreten. Sie erhalten Empfehlungen zu Kühlung, Schonung und ggf. geeigneten Schmerzmitteln.
Die Kosten hängen vom Aufwand, der Zahnposition und Ihrer Versicherung ab. Medizinisch notwendige Eingriffe können (je nach Fall) von der Krankenkasse übernommen werden, während zusätzliche Leistungen privat abgerechnet werden können. Wir informieren Sie vorab transparent.
Die Schleimhautheilung dauert meist etwa ein bis zwei Wochen. Die knöcherne Heilung im Bereich der Wurzelspitze benötigt länger und wird bei Bedarf durch Verlaufskontrollen (z. B. per Röntgen) beurteilt.
Viele Patientinnen und Patienten sind nach kurzer Zeit wieder alltagstauglich. In den ersten Tagen empfehlen wir weiche Nahrung, Schonung und das Vermeiden starker körperlicher Belastung. Konkrete Hinweise erhalten Sie passend zu Ihrem Eingriff.
Termine in der Zahnarztpraxis Helena Brodt in Waldkraiburg vereinbaren Sie telefonisch während der Sprechzeiten oder persönlich vor Ort. Außerhalb der Sprechzeiten können Sie uns gerne eine Anfrage per E-Mail senden.
